Archive for the ‘German’ Category

Strauss – Die Nacht

Song Information

Title: Die Nacht

Music: Richard Strauss (1864-1949)

Text: Hermann von Gilm (1812-1864)

Sheet Music

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Song Text

Aus dem Walde tritt die Nacht,
Aus den Bäumen schleicht sie leise,
Schaut sich um im weitem Kreise,
Nun gib acht.

Alle Lichter dieser Welt,
Alle Blumen, alle Farben
Löscht sie aus und stiehlt die Garben
Weg vom Feld.

Alles nimmt sie, was nur hold,
Nimmt das Silber weg des Stroms,
Nimmt vom Kupferdach des Doms
Weg das Gold.

Ausgeplündert steht der Strauch,
Rücke näher, Seel an Seele;
O die Nacht, mir bangt, sie stehle
Dich mir auch.

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Brahms – Ruhe, Süssliebchen

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Title: Ruhe, Süssliebchen

Music: Johannes Brahms (1833-1897)

Text: Johann Ludwig Tieck (1773-1853)

Sheet Music

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Song Text

Ruhe, Süßliebchen, im Schatten
Der grünen, dämmernden Nacht:
Es säuselt das Gras auf den Matten,
Es fächelt und kühlt dich der Schatten
Und treue Liebe wacht.
Schlafe, schlaf ein,
Leiser rauscht der Hain,
Ewig bin ich dein.

Schweigt, ihr versteckten Gesänge,
Und stört nicht die süßeste Ruh’!
Es lauschet der Vögel Gedränge,
Es ruhen die lauten Gesänge,
Schließ, Liebchen, dein Auge zu.
Schlafe, schlaf ein,
Im dämmernden Schein,
Ich will dein Wächter sein.

Murmelt fort, ihr Melodien,
Rausche nur, du stiller Bach.
Schöne Liebesphantasien
Sprechen in den Melodien,
Zarte Träume schwimmen nach.
Durch den flüsternden Hain
Schwärmen goldne Bienelein
Und summen zum Schlummer dich ein.

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Schumann – Schöne Wiege meiner Leiden

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Title: Schöne Wiege meiner Leiden (Op. 24, No. 5)

Composer: Robert Schumann (1810-1856)

Author: Heinrich Heine (1797-1856)

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Song Text

Schöne Wiege meiner Leiden,
schönes Grabmal meiner Ruh’,
schöne Stadt, wir müssen scheiden, -
Lebe wohl! ruf’ ich dir zu.

Lebe wohl, du heil’ge Schwelle,
wo da wandelt Liebchen traut;
lebe wohl! du heil’ge Stelle,
wo ich sie zuerst geschaut.

Hätt’ ich dich doch nie gesehen,
schöne Herzenskönigin!
Nimmer wär’ es dann geschehen,
daß ich jetzt so elend bin.

Nie wollt’ ich dein Herze rühren,
Liebe hab’ ich nie erfleht;
nur ein stilles Leben führen
wollt’ ich, wo dein Odem weht.

Doch du drängst mich selbst von hinnen,
bittre Worte spricht dein Mund;
Wahnsinn wühlt in meinen Sinnen,
und mein Herz ist krank und wund.

Und die Glieder matt und träge
schlepp’ ich fort am Wanderstab,
bis mein müdes Haupt ich lege
ferne in ein kühles Grab.

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Mozart – An Chloë

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Title: An Chloë

Music: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Text: Johann Georg Jacobi (1740-1814)

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    • Key: PDF available in E♭ Major
    • Range: E♭4 – A5
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Song Text

Wenn die Lieb’ aus deinen blauen,
hellen, offnen Augen sieht,
und vor Lust hinein zu schauen
mir’s im Herzen klopft und glüht;

und ich halte dich und küße
deine Rosenwangen warm,
liebes Mädchen, und ich schließe
zitternd dich in meinem Arm,

Mädchen, Mädchen, und ich drücke
dich an meinen Busen fest,
der im letzten Augenblicke
sterbend nur dich von sich läßt;

den berauschten Blick umschattet
eine düstre Wolke mir,
und ich sitze dann ermattet,
aber selig neben dir.

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Jensen – Waldesgespräch

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Title: Waldesgespräch

Composer: Adolf Jensen (1837-1879)

Author: Joseph von Eichendorff (1788-1857)

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Song Text

Es ist schon spät, es wird schon kalt,
Was reitest du einsam durch den Wald?
Der Wald ist lang, du bist allein,
Du schöne Braut! Ich führ dich heim!

“Groß ist der Männer Trug und List,
Vor Schmerz mein Herz gebrochen ist,
Wohl irrt das Waldhorn her und hin,
O flieh! Du weißt nicht, wer ich bin.”

So reich geschmückt ist Roß und Weib,
So wunderschön der junge Leib,
Jetzt kenn ich dich – Gott steht mir bei!
Du bist die Hexe Lorelei.

“Du kennst mich wohl – vom hohen Stein
Schaut still mein Schloß tief in den Rhein.
Es ist schon spät, es wird schon kalt,
Kommst nimmermehr aus diesem Wald.”

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Strauss – Allerseelen

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Title: Allerseelen

Music: Richard Strauss (1864-1949)

Text: Hermann von Gilm (1812-1864)

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Song Text

Stell auf den Tisch die duftenden Reseden,
Die letzten roten Astern trag herbei,
Und laß uns wieder von der Liebe reden,
Wie einst im Mai.

Gib mir die Hand, daß ich sie heimlich drücke
Und wenn man’s sieht, mir ist es einerlei,
Gib mir nur einen deiner süßen Blicke,
Wie einst im Mai.

Es blüht und duftet heut auf jedem Grabe,
Ein Tag im Jahr ist ja den Toten frei,
Komm an mein Herz, daß ich dich wieder habe,
Wie einst im Mai.

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Schumann – Die beiden Grenadiere

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Title: Die beiden Grenadiere

Music: Robert Schumann (1810-1856)

Author: Heinrich Heine (1797-1856)

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Song Text

Nach Frankreich zogen zwei Grenadier,
Die waren in Rußland gefangen.
Und als sie kamen ins deutsche Quartier,
Sie ließen die Köpfe hangen.

Da hörten sie beide die traurige Mär:
Daß Frankreich verloren gegangen,
Besiegt und geschlagen das tapfere Heer
Und der Kaiser, der Kaiser gefangen.

Da weinten zusammen die Grenadier
Wohl ob der kläglichen Kunde.
Der eine sprach: »Wie weh wird mir,
Wie brennt meine alte Wunde!«

Der andre sprach: »Das Lied ist aus,
Auch ich möcht mit dir sterben,
Doch hab ich Weib und Kind zu Haus,
Die ohne mich verderben.«

»Was schert mich Weib, was schert mich Kind,
Ich trage weit besser Verlangen;
Laß sie betteln gehn, wenn sie hungrig sind -
Mein Kaiser, mein Kaiser gefangen!

Gewähr mir, Bruder, eine Bitt:
Wenn ich jetzt sterben werde,
So nimm meine Leiche nach Frankreich mit,
Begrab mich in Frankreichs Erde.

Das Ehrenkreuz am roten Band
Sollst du aufs Herz mir legen;
Die Flinte gib mir in die Hand,
Und gürt mir um den Degen.

So will ich liegen und horchen still,
Wie eine Schildwach, im Grabe,
Bis einst ich höre Kanonengebrüll
Und wiehernder Rosse Getrabe.

Dann reitet mein Kaiser wohl über mein Grab,
Viel Schwerter klirren und blitzen;
Dann steig ich gewaffnet hervor aus dem Grab -
Den Kaiser, den Kaiser zu schützen!«

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Raff – Ständchen

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Title: Ständchen

Music: Joachim Raff (1822-1882)

Text: unknown

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Song Text

Der den Himmel und die Erden
Schützt mit seiner Vaterhut,
Läßt es dort auch Friede werden,
Wo mein liebes Liebchen ruht.

Liebchen schlumm’re, schlumm’re weiter,
Bis ein lichter Streif sich zeigt,
Bis auf goldner Himmelsleiter
Hell der Morgen niedersteigt.

Kannst die Äuglein friedlich senken,
Denn dein Treugeliebter wacht;
Mußt im Traum auch mein gedenken,
Liebes Liebchen, gute Nacht!

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Schumann – Er, der Herrlichste von Allen

Song Information

Title: Er, der Herrlichste von Allen (from Frauenliebe und -leben)

Composer: Robert Schumann (1810-1856)

Author: Adelbert von Chamisso (1781-1838)

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Text:

Er, der Herrlichste von allen,
Wie so milde, wie so gut!
Holde Lippen, klares Auge,
Heller Sinn und fester Mut.

So wie dort in blauer Tiefe,
Hell und herrlich, jener Stern,
Also er an meinem Himmel,
Hell und herrlich, hehr und fern.

Wandle, wandle deine Bahnen,
Nur betrachten deinen Schein,
Nur in Demut ihn betrachten,
Selig nur und traurig sein!

Höre nicht mein stilles Beten,
Deinem Glücke nur geweiht;
Darfst mich niedre Magd nicht kennen,
Hoher Stern der Herrlichkeit!

Nur die Würdigste von allen
Darf beglücken deine Wahl,
Und ich will die Hohe segnen,
Segnen viele tausendmal.

Will mich freuen dann und weinen,
Selig, selig bin ich dann;
Sollte mir das Herz auch brechen,
Brich, o Herz, was liegt daran?

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Schubert – Ständchen (Horch, horch die Lerch’)

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Title: Ständchen

Music: Franz Schubert (1797-1828)

Text:

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Horch, horch, die Lerch’ im Ätherblau!
Und Phöbus, neu erweckt,
Tränkt seine Rosse mit dem Tau,
Der Blumenkelche deckt.
Der Ringelblume Knospe schleusst
Die goldnen Äuglein auf;
Mit allem, was da reizend ist,
Du süsse Maid, steh auf!

Wenn schon die liebe ganze Nacht
Der Sterne lichtes Heer
Hoch über dir im Wechsel wacht,
So hoffen sie noch mehr,
Dass auch dein Augenstern sie grüsst.
Erwach! Sie warten drauf,
Weil du doch gar so reizend bist;
Du süsse Maid, steh auf!

Und wenn dich alles das nicht weckt,
So werde durch den Ton
Der Minne zärtlich aufgeneckt!
O dann erwachst du schon!
Wie oft sie dich ans Fenster trieb,
Das weiss sie, drum steh auf,
Und habe deinen Sänger lieb,
Du süsse Maid, steh auf!

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  • Recmusic.org has the text along with the original English.

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Schubert – Ungeduld

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Title: Ungeduld

Music: Franz Schubert (1797-1828)

Text: Wilhelm Müller (1794-1827)

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Ich schnitt es gern in alle Rinden ein,
Ich grüb es gern in jeden Kieselstein,
Ich möcht es sä’n auf jedes frische Beet
Mit Kressensamen, der es schnell verrät,
Auf jeden weissen Zettel möcht ich’s schreiben:
Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben.

Ich möcht mir ziehen einen jungen Star,
Bis dass er spräch die Worte rein und klar,
Bis er sie spräch mit meines Mundes Klang,
Mit meines Herzens vollem, heissem Drang;
Dann säng er hell durch ihre Fensterscheiben:
Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben.

Den Morgenwinden möcht ich’s hauchen ein,
Ich möcht es säuseln durch den regen Hain;
Oh, leuchtet’ es aus jedem Blumenstern!
Trüg es der Duft zu ihr von nah und fern!
Ihr Wogen, könnt ihr nichts als Räder treiben?
Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben.

Ich meint, es müsst in meinen Augen stehn,
Auf meinen Wangen müsst man’s brennen sehn,
Zu lesen wär’s auf meinem stummen Mund,
Ein jeder Atemzug gäb’s laut ihr kund,
Und sie merkt nichts von all dem bangen Treiben:
Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben.

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  • Recmusic.org has the text and translations.

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Schubert – Die junge Nonne

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Title: Die junge Nonne

Composer: Franz Schubert (1797-1828)

Author: Jakob Nikolaus (1797-1855)

Sheet Music

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Wie braust durch die Wipfel der heulende Sturm!
Es klirren die Balken, es zittert das Haus!
Es rollet der Donner, es leuchtet der Blitz,
Und finster die Nacht, wie das Grab!

Immerhin, immerhin,
so tobt’ es auch jüngst noch in mir!
Es brauste das Leben, wie jetzo der Sturm,
Es bebten die Glieder, wie jetzo das Haus,
Es flammte die Liebe, wie jetzo der Blitz,
Und finster die Brust, wie das Grab.

Nun tobe, du wilder gewalt’ger Sturm,
Im Herzen ist Friede, im Herzen ist Ruh,
Des Bräutigams harret die liebende Braut,
Gereinigt in prüfender Glut,
Der ewigen Liebe getraut.

Ich harre, mein Heiland! mit sehnendem Blick!
Komm, himmlischer Bräutigam, hole die Braut,
Erlöse die Seele von irdischer Haft.
Horch, friedlich ertönet das Glöcklein vom Turm!
Es lockt mich das süße Getön
Allmächtig zu ewigen Höhn.
Alleluja!

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Brahms – Immer leiser wird mein Schlummer

Song Information

Title: Immer leiser wird mein Schlummer

Music: Johannes Brahms (1833-1897)

Text: Hermann von Lingg (1820-1905) [German Wikipedia article]

Sheet Music

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Immer leiser wird mein Schlummer,
Nur wie Schleier liegt mein Kummer
Zitternd über mir.
Oft im Traume hör ich dich
Rufen drauß vor meiner Tür,
Niemand wacht und öffnet dir,
Ich erwach und weine bitterlich.

Ja, ich werde sterben müssen,
Eine Andre wirst du küssen,
Wenn ich bleich und kalt.
Eh die Maienlüfte wehn,
Eh die Drossel singt im Wald:
Willst du mich noch einmal sehn
Komm, o komme bald!

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Brahms – Feldeinsamkeit

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Title: Feldeinsamkeit Op. 86, No. 2

Music: Johannes Brahms (1833-1897)

Text: Hermann Allmers (1821-1902)

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Song Text

Ich ruhe still im hohen grünen Gras
Und sende lange meinen Blick nach oben,
Von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß,
Von Himmelsbläue wundersam umwoben.

Die schönen weißen Wolken ziehn dahin
Durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume;
Mir ist, als ob ich längst gestorben bin
Und ziehe selig mit durch ew’ge Räume.

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Mozart – Als Luise die Briefe…

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Title: Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte (K. 520)

Music: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Text: Gabriele von Baumberg (1768-1839)

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  • Transcribed at Mutopia
    • Key: PDF available in C Minor
    • Range: C4 – F5

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Song Text

Erzeugt von heißer Phantasie,
In einer schwärmerischen Stunde
Zur Welt gebrachte, geht zu Grunde,
Ihr Kinder der Melancholie!
Ihr danket Flammen euer Sein,
Ich geb’ euch nun den Flammen wieder,
Und all’ die schwärmerischen Lieder,
Denn ach! er sang nicht mir allein.
Ihr brennet nun, und bald, ihr Lieben,
Ist keine Spur von euch mehr hier.
Doch ach! der Mann, der euch geschrieben,
Brennt lange noch vielleicht in mir.

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Strauss – Morgen

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Title: Morgen

Music: Richard Strauss (1864-1949)

Text: John Henry Mackay (1864-1933)

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Song Text

Und morgen wird die Sonne wieder scheinen,
und auf dem Wege, den ich gehen werde,
wird uns, die Glücklichen, sie wieder einen
inmitten dieser sonnenatmenden Erde…

Und zu dem Strand, dem weiten, wogenblauen,
werden wir still und langsam niedersteigen,
stumm werden wir uns in die Augen schauen,
und auf uns sinkt des Glückes stummes Schweigen…

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Bach – Vergiss mein nicht

Song Information

Title: Vergiss mien nicht, vergiss mein nicht (BWV 505, from Schemelli’s Gesangbuch)

Music: Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Text: Gottfried Arnold (1666-1714)

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Song Text

Vergiss mein nicht,
vergiss mein nicht, mein allerliebster Gott.
Ach! höre doch mein Flehen,
ach! lass mir Gnad geschehen,
wenn ich hab Angst und Not,
du meine Zuversicht,
vergiss mein nicht, vergiss mein nicht.

Vergiss mein nicht,
vergiss mein nicht, ach treibe fern von mir
des bösen Feindes Tücke,
ingleichen das Gelücke,
das mich nur trennt von dir,
du meines Lebens Licht,
vergiss mein nicht, vergiss mein nicht.

Vergiss mein nicht,
vergiss mein nicht, mein allerhöchster Gott.
Vergib mir meine Sünden,
ach! lass mich Gnade finden,
so hat es keine Not,
wenn solche mich anficht,
vergiss mein nicht, vergiss mein nicht.

Vergiss mein nicht,
vergiss mein nicht, wenn mich die böse Welt
mit ihrer Bosheit plaget
und mir von schätzen saget,
die sie doch nicht behält.
Ich bin ihr nicht verpflicht’,
vergiss mein nicht, vergiss mein nicht.

Vergiss mein nicht,
vergiss mein nicht, wenn itzt der herbe Tod
mir nimmt mein zeitlich Leben,
du kannst ein besseres geben,
mein allerliebst Gott;
hör, wenn dein Kind noch spricht:
Vergiss mein nicht, vergiss mein nicht!

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Beethoven – Busslied

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Title: Busslied

Music: Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Text: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769)

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Song Text

An dir allein, an dir hab ich gesündigt,
Und übel oft vor dir getan.
Du siehst die Schuld, die mir den Fluch verkündigt;
Sieh, Gott, auch meinen Jammer an.

Dir ist mein Flehn, mein Seufzen nicht verborgen,
Und meine Tränen sind vor dir.
Ach Gott, mein Gott, wie lange soll ich sorgen?
Wie lang entfernst du dich von mir?

Herr, handle nicht mit mir nach meinen Sünden,
Vergilt mir nicht nach meiner Schuld.
Ich suche dich, laß mich dein Antlitz finden,
Du Gott der Langmut und Geduld.

Früh wollst du mich mit deiner Gnade füllen,
Gott, Vater der Barmherzigeit.
Erfreue mich um deines Namens willen,
Du bist mein Gott, der gern erfreut.

Laß deinen Weg mich wieder freudig wallen
Und lehre mich dein heilig Recht
Mich täglich tun nach deinem Wohlgefallen;
Du bist mein Gott, ich bin dein Knecht.

Herr, eile du, mein Schutz, mir beizustehen,
Und leite mich auf ebner Bahn.
Er hört mein Schrei’n, der Herr erhört mein Flehen
Und nimmt sich meiner Seele an.

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Wolf – Er ist’s

Song Information

Title: Er ist’s

Composer: Hugo Wolf (1860-1903)

Author: Eduard Mörike (1804-1875)

Sheet Music

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  • PDF: Er ist’s
    • Key: G Major
    • Range: D4 – G5
    • Source: World’s Best Music ©1904

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Song Text

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
Ja! Du bist’s!

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Schubert – Nacht und Träume

Song Information

Title: Nacht und Träume

Composer: Franz Schubert (1797-1828)

Author: Matthäus von Collin (1779-1824)

Sheet Music

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  • PDF file: Nacht und Träume
    • Key: B Major (original key)
    • Range: D♯4 – E5
    • Transcribed using PrintMusic 2006
  • PDF file: Nacht und Träume
    • Key: A Major
    • Range: C♯4 – D5
    • Transcribed using PrintMusic 2006

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Song Text

Heil’ge Nacht, du sinkest nieder;
Nieder wallen auch die Träume
Wie dein Mondlicht durch die Räume,
Durch der Menschen stille Brust.
Die belauschen sie mit Lust;
Rufen, wenn der Tag erwacht:
Kehre wieder, heil’ge Nacht!
Holde Träume, kehret wieder!

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